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zum StromvergleichDass die Energiekosten in Zukunft immer höher werden, scheint bereits festzustehen. In welchem Ausmaß die Verbraucher die Kostenerhöhung treffen wird, ist noch unklar. Im folgenden Artikel wollen wir Ihnen eine kurze Prognose der Strompreisentwicklung für das Jahr 2014 geben und die bisherigen Entwicklungen der Energiekosten etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Wie bereits Ende letzten Jahres angekündigt wurde, werden auch 2014 die Preise für Strom und Gas steigen. Viele Verbraucher sind zu Recht verunsichert und wissen nicht genau, welche Mehrkosten in diesem Jahr auf sie zukommen werden.

Eines möchten wir bereits vorweg nehmen: Die Preise im neuen Jahr sind in den ersten Monaten weniger stark angestiegen als prognostiziert. Bis zum Ende des Jahres wird ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von ca. 3.000 Kilowattstunden Strom mit Mehrkosten von etwa 30 bis 40 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer rechnen müssen.

Soweit so gut! Doch wie setzen sich die Strompreise eigentlich zusammen?

Strompreisentwicklung und Bestandteile des Strompreises

Als Grundlage für die Berechnung der Strompreisentwicklung ziehen Experten die EEG-Umlage (EEG= Erneuerbare-Energien-Gesetz) heran. Mit der EEG-Umlage werden die Kosten bzw. der Aufwand, welcher aus der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen wie beispielsweise Wasserkraft oder Windkraft entstehen, von den Verbrauchern finanziert. Die tatsächliche Höhe der EEG-Umlage ergibt sich aus der Differenz von Einnahmen und Ausgaben bei Verwertung des Stromes aus erneuerbaren Energieressourcen. Die EEG-Umlage ist somit einer der Bestandteile des Strompreises.

Aktuell setzt sich der Strompreis aus folgenden Komponenten zusammen:

- ca.. 24% Energieerzeugung

- ca. 23% Netzkosten

- ca. 22% EEG-Umlage

- ca. 16% Mehrwertsteuer

- ca. 7% Stromsteuer

- ca. 6% Konzessionsabgabe

- Rest: KWK-Umlage, Offshore-Umlage, §19-Umlage, AbLa-Umlage

Für die Berechnung der aktuellen Strompreisentwicklung für das Jahr 2014 spielt vor allem die EEG-Umlage eine wichtige Rolle. Das Öko-Institut rechnet im Laufe des Jahres mit einem Anstieg der EEG-Umlage auf 6,1 Cent pro Kilowattstunde was einer Erhöhung von 0,8 Cent entspräche. Die Deutsche Energie Agentur hingegen geht sogar von einer Erhöhung von 1,8 Cent pro Kilowattstunde aus. Man darf dabei nicht vergessen, dass die EEG-Umlage bereits im Jahr 2013 von 3,6 Cent auf über 5 Cent pro Kilowattstunde angehoben worden war.

Warum wird die EEG-Umlage angehoben?

Über die EEG-Umlage werden – wie bereits erwähnt – die Kosten für die erneuerbaren Energien aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse gedeckt. Dabei ist zu beobachten, dass je stärker die Strompreise an der Börse fallen, desto größer ist die Differenz, die die Umlage zwischen Börsenpreis und staatlichem Strompreis ausgleichen muss. Da der Börsenpreis in den letzten Monaten viel geringer ist als zuvor angenommen, wächst die Differenz, die es auszugleichen gibt, in diesem Jahr stark an.

Zusätzlich zur EEG-Umlage ist 2014 wohl auch eine Erhöhung der Netznutzungsentgelte zu erwarten.

Außerdem muss man bedenken, dass die Erhöhungen der EEG-Umlage und der Netznutzungsentgelte deshalb so stark ins Gewicht fallen, da diese sich auf den Netto-Preis beziehen, worauf noch eine Mehrwertsteuer von 19% hinzuzurechnen ist.

Verbraucher sollten nicht nur aufgrund der jüngsten bzw. zu erwartenden Entwicklungen die Strompreise Ihres Anbieters stets im Auge behalten. Laut mehreren Studien ergibt sich für Verbraucher bei einem Anbieterwechsel ein Einsparungspotential abhängig vom jeweiligen Wohnort von durchschnittlich ca. 30%.

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